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Für eine sinnvolle Verkehrsplanung im Münchner Westen.
Hierfür hat sich die Bürgerinitiative "ContraTramWest" formiert. Wir
halten eine Trambahn wie sie aktuell geplant ist für absolut nicht
sinnvoll, denn die Fürstenrieder Straße gehört zu den Hauptverkehrsadern
durch München und ist schon jetzt an der Grenze ihrer Belastung.
Durch die Tramtrasse soll je eine Fahrspur pro Fahrtrichtung geopfert
werden. Wohl zu Lasten des Individualverkehrs aber auch zu Lasten der
Anwohner und Geschäfte. Alle betroffenen Parteien müssen sich auf längere Staus und
dadurch auf eine schlechtere Lebensqualität durch mehr Luftverschmutzung
gefasst machen. Eine Tram nur für sich genommen stößt natürlich weniger Kohelndioxid
usw. aus, als ein Bus, aber dies ist eine Milchmädchenrechnung, denn
alle anderen Effekte, wie längere Ampelschaltungen bei Tramverkehr,
Staus durch weniger Fahrstreifen, usw. müssen hier auch mit einbezogen
werden.
Steigen tatsächlich so viele Menschen mehr auf ein öffentliches
Nahverkehrsmittel um, nur weil sie durch die Fürstenrieder Straßen
anstelle eines Busses die Trambahn nehmen können? Wir gehen ganz klar
davon aus, dass dem nicht so sein wird. Jemand der auf sein Auto
angewiesen ist oder einfach nicht darauf verzichten möchte wird
weiterhin Autofahren. Jemand der jetzt Bus fährt wird sich über vier bis
fünf Jahre Bauzeit der Tram (und damit sowieso verbundene Staus und
verlängerte Fahrzeiten) mit dem Bus durch die Fürstenrieder Straße
quälen und sich dann über 2 bis 3 Minuten eingesparte Zeit freuen. Das
alles für "günstige" 150 Mio. Euro (150.000.000!) Was könnte man mit
diesem Betrag alles Gutes für München tun?
Gerne können Sie uns Anmerkungen, Kritik,
Lob persönlich mitteilen. Derzeit am besten per eMail an:
info@ContraTramWest.de
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